Sterben im Provinzkultur-Studiokino: Preisgekröntes Kino erobert Zella-Mehlis

Event: Kino im StuKi: Sterben in Provinzkultur-Studiokino, Ruppbergpassage, Bahnhofstraße 4, 98544 Zella-Mehlis on 25. März 2026

Datum und Uhrzeit

25. März 2026 19:00 Uhr

Künstler

Veranstaltungsort

Provinzkultur-Studiokino, Ruppbergpassage, Bahnhofstraße 4, 98544 Zella-Mehlis

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Theater

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Sterben im StuKi: Ein preisgekröntes Kinoerlebnis, das unter die Haut geht

Das Provinzkultur-Studiokino lädt zu Matthias Glasners vielfach ausgezeichnetem Familiendrama Sterben ein. In intimer Theateratmosphäre entfaltet sich ein dreistündiges Bühnenerlebnis auf der Kinoleinwand: präzise Regie, eindringliche Schauspielkunst, eine fein komponierte Dramaturgie.

Familienkosmos zwischen Tragik und leiser Komik

Mit pointierter Inszenierung und kapitelartig gebauter Dramaturgie erzählt Sterben vom brüchigen Gefüge der Familie Lunies. Corinna Harfouch, Lars Eidinger und Lilith Stangenberg zeichnen mit nuancierten Spieltemperaturen Figuren zwischen Fürsorge, Flucht und Überforderung. Der Ton oszilliert zwischen schwarzem Humor und seelischer Tiefenschärfe.

Bühnenbild der Gefühle: Licht, Musik, Atempausen

Die Lichtstimmung modelliert Gesichter wie Sologeräte eines Orchesters, die Musik von Lorenz Dangel legt pulsierende Unterströmungen frei. Die Kamera eröffnet theatral gedachte Raumsituationen: Nähe wie eine Nahaufnahme auf der Bühne, Distanz wie ein stummer Blick aus der vierten Reihe – ein intensives Bühnenerlebnis im Kinosaal.

Ausgezeichnete Kunst: Preisgekrönte Handschrift

Sterben wurde bei der Berlinale mit dem Silbernen Bären für das beste Drehbuch geehrt und gewann beim Deutschen Filmpreis die Goldene Lola als Bester Spielfilm sowie Darsteller- und Musikpreise. Pressestimmen loben die Weite des Erzählbogens und die präzise Figurenführung.

Publikumsreaktion: Still werden, wenn Bilder sprechen

Im Saal entsteht jene besondere Theateratmosphäre, wenn die Akustik jeden Atemzug hörbar macht. Man spürt kollektives Innehalten, wenn Konflikte kulminieren, und das befreiende Ausatmen, wenn Glasners Humor die Schwere federleicht bricht.

Fazit: Ein herausragendes Kinoereignis mit der Kraft eines großen Theaterabends. Wer Familiengeschichten mit Tiefgang schätzt, erlebt hier Schauspielkunst, Regiepräzision und eine Inszenierung, die lange nachhallt – unbedingt live im StuKi sehen.

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